Dienstag, 30. August 2016

Secret Fire- Die Entflammten


Bildquelle

von J.C. Daughterty
übersetzt durch Peter Klöss und Jutta Wurm

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 22.08.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 22.08.2016
  • Verlag : Oetinger
  • ISBN: 9783789133398
  • Fester Einband 448 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Der Oetinger Verlag und Vorablesen haben mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!



Leseprobe
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Inhalt


Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sacha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sacha zu opfern?
Charmant, actionreich und romantisch: Secret Fire ist der Auftakt eines neuen Zweiteilers von Night-School-Bestseller-Autorin C. J. Daugherty.
(Quelle: Oetinger)


Meine Meinung


Sacha weiss, dass er genau an seinem 18. Geburtstag sterben wird. Das bedeutet aber auch, dass er bis zu diesem Tag unsterblich ist. Da er aber gerne noch etwas länger leben möchte, macht er sich gemeinsam mit der Engländerin Taylor auf die Suche nach den Ursprüngen dieses Fluchs, den seine Familie seit Jahrhunderten trifft und der ihn in wenigen Wochen töten soll…

„Die Entflammten“ ist der erste Band der zweiteiligen Reihe „Secret Fire“. Um die Figuren und die Welt, in der die Geschichte spielt, vorzustellen, verwendet die Autorin J.C. Daugherty viel Raum, erst gegen Mitte des Buches geht die Handlung so richtig los. Dies führt zu einigen Längen in der ersten Buchhälfte, für die der zweite Teil aber absolut entschädigt. Im Gesamten hatte ich aber dann doch den Eindruck, das ganze Buch sei eine einzige, sehr umfangreiche Einleitung für den bereits angekündigten zweiten Teil

Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Taylor und Sacha. Zu Beginn laufen daher zwei Handlungsstränge parallel ab, die nach und nach Berührungspunkte entwickeln und schliesslich zusammengeführt werden. Taylor und Sacha waren mit durchaus sympathisch, auch wenn ich noch etwas mehr Tiefe bei der Charakterbeschreibung begrüsst hätte, die Beiden wirkten teilweise etwas blass. Vor allem über Taylor erfährt man nur sehr wenig, ausser dass sie blond und eine ziemliche Streberin ist, scheint sie kaum Eigenschaften aufzuweisen.

Die Handlung ist spannend aufgebaut, wenn auch nicht besonders innovativ.

Der Schreibstil der Autorin J.C. Daugherty, die bereits durch ihre „Night School“-Reihe bekannt ist (die ich allerdings nicht gelesen habe), lässt sich flüssig lesen, sodass ich „Die Entflammten“ in kurzer Zeit verschlungen hatte. Das Ende ist offen gestaltet, sodass die Leser (zumindest die, die wie ich durch das Buch gut unterhalten wurden), den zweiten Band der Reihe „zwingend“ auch lesen müssen.

Mein Fazit

Nach einer etwas gar langen und zähen Einleitung spannender, wenn auch nicht besonders innovativer Fantasyroman für Jugendliche und Erwachsene. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.





Rezensionsexemplar


Samstag, 27. August 2016

Das goldene Garn (Reckless 3)


Bildquelle

von Cornelia Funke

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 20.02.2015
  • Aktuelle Ausgabe : 20.02.2015
  • Verlag : Dressler
  • ISBN: 9783791504964
  • Fester Einband 480 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Leseprobe
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Bücher der Reihe
Steinernes Fleisch
Lebendige Schatten
Das goldene Garn 



Inhalt


Baba Jagas, Kosaken, Spione und ein Zar, der zu Audienzen in Begleitung eines Bären kommt. Diesmal führt die Reise hinter dem Spiegel Fuchs und Jacob weit nach Osten. Auch Will kehrt zurück in die Welt, die ihm eine Haut aus Jade gab - auf der Spur der Dunklen Fee. Aber den Zweck der Reise bestimmt ein anderer: der Erlelf hat den Handel nicht vergessen, den Jacob im Labyrinth des Blaubarts mit ihm geschlossen hat, und er lehrt Jacob und Fuchs mehr über seinesgleichen, als sie je erfahren wollten.
(Quelle: Dressler)


Meine Meinung


„Das goldene Garn“ ist bereits der dritte Teil der „Reckless“-Reihe von Cornelia Funke. Die Bücher bauen direkt aufeinander auf, Vorkenntnisse sind zum Verständnis daher zwingend nötig. Ausserdem halte ich es für empfehlenswert, zwischen den einzelnen Bänden nicht zu viel Zeit vergehen zu lassen. Bei mir war die Lektüre des vorhergehenden Teils schon eine Weile her, und ich hatte mehrfach Mühe, einzelne Figuren, die ich eigentlich schon kennen sollte und die daher nicht mehr näher beschrieben wurden, einzuordnen.

Die Handlung von „Das goldene Garn“ ist in mehrere Stränge aufgeteilt, wobei sich die beiden Hauptstränge jeweils um die Brüder Jacob und Will drehen. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, sodass in praktisch jedem der unterschiedlich langen Kapitel ein anderer Erzähler zu Wort kommt. Durch die häufigen Szenenwechsel kommt die Erzählung leider nicht so richtig in Schwung sondern wird alle paar Seiten wieder abgebremst. So konnte ich das Buch nicht wirklich flüssig, sondern nur eher stockend lesen.

Mir erschien das Buch wie ein Füllerband: trotz über 400 Seiten Dicke passiert eigentlich kaum etwas. Die Handlung beginnt mittendrin und endet auch mittendrin, weder Anfang noch Ende sind wirklich fassbar. Ein weiterer Band der Reihe wird so zwingend nötig, ist aber noch nicht angekündigt, es wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis er erscheint.

Der Schreibstil der Autorin Cornelia Funke ist, na ja, eben typisch Cornelia Funke. Wer schon mal Bücher von ihr gelesen hat, wird wissen, was ich meine. Sie liebt blumige Metaphern und zusammengesetzte Adjektive, Wiederholungen, Ausrufe und innere Monologe. So gestaltet sich die Lektüre zwar sehr „bunt“, aber stellenweise auch etwas zäh. Die märchenhafte Spiegelwelt konnte mich hier leider nicht mehr so begeistern wie zu Beginn der Reihe.

Mein Fazit

„Füllerband“, in dem kaum etwas passiert und der weder einen richtigen Anfang noch ein richtiges Ende hat. 





Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 42, ein Buch mit Bildern / Illustrationen

Donnerstag, 25. August 2016

[Hörbuch] Mit Axt, Charme und Melone


Bildquelle

von Colin Cotterill
übersetzt durch Jörn Ingwersen
gelesen von Vera Teltz

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 20.04.2015
  • Aktuelle Ausgabe : 20.04.2015
  • Verlag : Der Hörverlag
  • ISBN: 9783844519099
  • herunterladbare Audio-Datei: 7h 37
  • Sprache: Deutsch 


Hörprobe
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Bücher der Reihe:
Der Tote trägt Hut
Ein Kopf macht noch keine Leiche
Mit Axt, Charme und Melone



Inhalt


Seit Jimm Juree mit ihrer schrägen Sippe in das Küstendorf Maprao im Süden Thailands übergesiedelt ist, vermisst sie die Lichter der Stadt. Am meisten aber vermisst sie ihre Karriere als Reporterin. Schweren Herzens muss sie nun mit Aufträgen für das kleine Lokalblatt vorliebnehmen. Ihr aktueller Job: den Engländer Conrad Coralbank interviewen, seines Zeichens Autor erfolgreicher Kriminalromane. Kurz darauf verschwinden plötzlich mehrere Frauen, unter ihnen auch Coralbanks Gattin. Und plötzlich hat Jimm es nicht nur mit Vermisstenfällen und einem potenziellen Serienkiller zu tun, sondern auch mit einem kapitalen Sturm, der direkt auf Maprao zusteuert ... 
(Quelle: Der Hörverlag)


Meine Meinung


Im Süden Thailands ist eine Ärztin verschwunden, gleichzeitig hat man auch schon lange nichts mehr von der Ehefrau dort wohnhaften englischen Schriftstellers Conrad Coralbank gehört. Die Journalistin Jimm Juree sucht nach der Ärztin, während sie sich dem Schriftsteller annähert…

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Jimm erzählt, die mir einfach nicht sympathisch werden wollte. Eingebildet und gleichzeitig naiv wandelt sie durch die Welt, von der sie annimmt, dass sie nur auf sie, Jimm, gewartet hat. Sie hält sich für besser als andere und zeigt dies auch in unverhohlenem Rassismus und Gewalt gegen Tiere. Die anderen Figuren bedienen ein Thailand-Klischee nach dem anderen, der Ladyboy darf natürlich nicht fehlen, der schwule Polizist, der europäische Einwanderer, der sich eine viel jüngere Einheimische sucht, das schlechte Englisch der Thais etc. Ich war noch nie in Thailand, und die Klischees werden sicher ihren wahren Ursprung haben, aber so übertrieben wie hier dargestellt kann es ja wohl auch nicht sein.

Die Handlung selbst zieht sich ins Unendliche. Während der Leser (oder in meinem Fall der Hörer) schon längst begriffen hat worum es geht, stolpert Jimm immer noch blind durch die Gegend und erzählt aus ihrem Alltag. Das Ganze geschieht mehr slapstickartig humorvoll als spannend. Wie man wohl recht deutlich merkt, konnte mich „Mit Axt, Charme und Melone“ überhaupt nicht überzeugen. Da mir vor allem der Erzählstil und die Figuren missfallen haben, werde ich mich von den weiteren Bänden der Reihe in Zukunft fernhalten, auch wenn ich zwischendurch durchaus etwas schmunzeln musste.

Die Lesung von Vera Telz hat mir an sich gut gefallen, die Sprecherin brachte den Charakter von Jimm für mich passend und glaubhaft rüber.

Mein Fazit

Unsympathische, klischeehafte Figuren und ellenlange, zähe Handlung. Nichts für mich.





Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 11, ein Buch mit etwas Essbarem oder einem Getränk auf dem Cover.

Dienstag, 23. August 2016

Pretty Baby



Bildquelle

von Mary Kubica
übersetzt durch Nele Junghanns

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 18.07.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 18.07.2016
  • Verlag : HarperCollins
  • ISBN: 9783959670333
  • Flexibler Einband 304 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Der Harper Collins Verlag und Blogg dein Buch haben mir das Taschenbuch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!





Leseprobe
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Inhalt


Schon immer hat Heidi Wood sich gern um andere gekümmert. Doch als sie eines Tages ein mysteriöses obdachloses Mädchen und dessen Baby mit nach Hause bringt, geht sie zu weit! Heidis Mann Chris hat Angst um seine Tochter – und um seine Frau. Denn sie beginnt sich zu verändern, scheint immer mehr in den Bann des unbekannten Mädchens zu geraten.
Chris beginnt zu recherchieren und stößt auf ein schreckliches Geheimnis. Aber um seine Frau und seine Tochter zu retten, scheint es schon zu spät zu sein …
(Quelle: Harper Collins)


Meine Meinung


Heidi bringt eines Tages die junge Obdachlose Willow nach Hause, womit ihr Mann und ihre Tochter gar nicht einverstanden sind. Hat Heidi die Gefahr in ihre Wohnung geholt?

Die Geschichte wird von wechselnden Erzählern in der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt. Zu Wort kommen das Ehepaar Heidi und Chris sowie die junge Obdachlose Willow. Jedes Kapitel ist mit dem Namen des Erzählers überschrieben, was die Unterscheidung einfacher macht, am Erzählstil selbst erkennt man nämlich keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Figuren. Wie sich im Laufe des Buches herausstellt, verlaufen nicht alle Erzählstränge parallel, was wann passiert wird erst später klar.

Die Figuren sind gut herausgearbeitet und handeln überzeugend, wirken aber doch etwas gar klischeehaft. Die im Grunde ziemlich dünne Handlung zieht sich jedoch vor allem in der Mitte des Buches ziemlich in die Länge, wo detailliert über Babykleider und Hautcrème gegen Windelausschlag geredet wird. Das Tempo des Romans ist sehr geruhsam, nichts für Leser, die Action suchen. Die Auflösung fand ich eher unbefriedigend, was beispielsweise mit Heidi und ihrer Tochter Zoe weiter passiert wird nicht erwähnt, da hätte ich mir einen etwas „abschliessenderen“ Schluss gewünscht.

Der Schreibstil der Autorin Mary Kubica lässt sich flüssig lesen, auch wenn einige Sätze etwas gar verschachtelt und einige Beschreibungen etwas gar blumig geraten sind.

Der Verlag bezeichnet „Pretty Baby“ als Thriller, was in meinen Augen nicht stimmt und falsche Erwartungen weckt. Ich würde die Geschichte eher als Drama bezeichnen, das mit den Gedanken der Leser spielt, der „Thrill“ ist wirklich nicht vorhanden. Die Handlung selbst ist durchaus unterhaltsam, aber die Spannung fehlt grösstenteils. So wurde ich aufgrund der Erwartungen, die mittels Cover und Klappentext aufgebaut wurden, leider enttäuscht, obschon das Buch nicht schlecht ist und mit den richtigen Erwartungen sogar grossartig sein könnte.

Mein Fazit

Drama mit unerwarteter Auflösung. Die Bezeichnung als „Thriller“ weckt falsche Erwartungen.







Rezensionsexemplar


Samstag, 20. August 2016

Der Jungfrauenmacher


Bildquelle

von Derek Meister

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 15.06.2015
  • Aktuelle Ausgabe : 15.06.2015
  • Verlag : Blanvalet
  • ISBN: 9783734100604
  • Flexibler Einband 320 Seiten
  • Sprache: Deutsch

Der Blanvalet Verlag hat mir das eBook kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


Leseprobe
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Inhalt


Eine Sturmflut spült die Leiche einer Frau an den Strand, die wie eine Kreatur des Wassers wirkt: Die Meerestiere haben ihren Körper in Besitz genommen, und in ihrem Hals befinden sich Wunden, die wie Kiemen aussehen. Als eine zweite Frau tot in der Nordsee treibt, ahnt der junge Polizeichef Knut Jansen: Er hat es mit einem Serienkiller zu tun. Mithilfe der ehemaligen Profilerin Helen Henning gelingt es ihm, die Spur des Mörders aufzunehmen. Doch als den beiden bewusst wird, mit welchem Gegner sie es zu tun haben, sind sie längst im Begriff, vom Jungfrauenmacher in die Tiefe gezogen zu werden …
(Quelle: Blanvalet)


Meine Meinung


In einem kleinen Nest an der Nordsee wird nach einem Sturm eine junge, weibliche Leiche ans Ufer gespült. Besteht ein Zusammenhand zwischen der Toten und den jungen Frauen, die seit einigen Jahren immer am selben Tag im Juni verschwinden?

Die Geschichte wird in erster Linie aus der Sicht der beiden Protagonisten Knut und Helen erzählt, mit einigen Kapiteln aus der Sicht des Täters während seiner „Arbeit“. Dabei achtet der Autor Derek Meister penibel darauf, bei den Kapiteln aus Tätersicht nichts zu verraten, dass die Ermittler vorher nicht schon herausgefunden haben. So kann der Leser zwar den Ermittlungen folgen, allerdings keine eigenen anstellen und den Täter vor den Ermittlern finden. Gegen Schluss werden die beiden Handlungsstränge wie erwartet zusammengeführt und enden in einem thrillertypischen Showdown.

Die Handlung ist spannend aufgebaut, jedoch wird das Motiv des Täters schon sehr früh klar. Wer der Täter ist bleibt zwar lange im Dunkeln, ist aber aus Sicht des Unterhaltungsfaktors auch nicht weiter wichtig. Die beiden Protagonisten Knut und Helen waren mir durchaus sympathisch, gegen weitere Abenteuer der beiden hätte ich nichts einzuwenden. Allerdings gab es bei den Beschreibungen der beiden etwas gar viele Wiederholungen. Spätestens nach dem fünften Mal hat auch der dümmste Leser verstanden, dass Knut gerne Cowboystiefel hat und Helen eine Beinprothese trägt…

Der Schreibstil des Autors Derek Meister ist mir während der Lektüre nicht sonderlich aufgefallen, er lässt sich flüssig lesen ohne sich durch irgendwelche auffälligen Merkmale aufzudrängen. Allerdings werden die detaillierten Beschreibungen der Ermittlungsarbeit im Laufe der Geschichte dann doch etwas zu sehr auf die Spitze getrieben, wodurch einige Längen entstehen. Neben den Ermittlungen und dem Privatleben der Protagonisten erhält auch die Kulisse ihren Platz im Buch, plastische Beschreibungen versetzen den Leser gedanklich an die Nordsee und lassen ihn das Wellenrauschen hören.

Mein Fazit

Spannender Kriminalfall mit manchmal etwas zu detaillierten Ermittlungen.






Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 24, ein Buch mit einem Tierkreiszeichen im Titel oder auf dem Cover (Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische)


Rezensionsexemplar


Donnerstag, 18. August 2016

Verwesung


Bildquelle

von Simon Beckett
übersetzt durch Andree Hesse

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 24.02.2011
  • Aktuelle Ausgabe : 01.02.2014
  • Verlag : ROWOHLT Taschenbuch / rororo
  • ISBN: 9783499267659
  • Fester Einband 768 Seiten
  • Sprache: Deutsch 


Leseprobe
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Bücher der Reihe:
Die Chemie des Todes
Kalte Asche
Leichenblässe
Verwesung



Inhalt


Das Zimmer ist ein Trümmerhaufen, die junge Frau grausam zugerichtet. Neben der Leiche findet man den Mörder, blutverschmiert: Schon lange steht Jerome Monk im Verdacht, drei junge Frauen getötet zu haben. Als er nun alle vier Morde gesteht, ist niemand überrascht. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Auch der Einsatz des forensischen Anthropologen, Dr. David Hunter, bringt keine neuen Erkenntnisse.
Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Zuchthaus. Panik befällt die Anwohner der Gegend. David Hunter versucht, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoor besser aus als jeder andere ...
(Quelle: Rowohlt)


Meine Meinung


Vor acht Jahren hat David Hunter bei der Suche nach den Opfern des verurteilten Serientäters Monk mitgeholfen. Nun ist Monk aus dem Gefängnis ausgebrochen und scheint es auf die alte Ermittlungstruppe abgesehen zu haben…

„Verwesung“ ist bereits der vierte Band um den forensischen Anthropologen David Hunter. Ich habe alle vier gelesen, Vorkenntnisse sind jedoch im Grunde nicht nötig, die Bücher lassen sich auch als Einzelbände lesen und verstehen. Es gibt zwar einzelne Anspielungen aus Geschehnissen aus früheren Bänden (sodass in einem Fall bereits die Auflösung verraten wird, wer „Kalte Asche“, den zweiten Band der Reihe, lesen möchte, sollte dies vorher tun), was der Leser wissen muss, wird ihm aber ausreichend erklärt.

Wie bei der Reihe gewohnt wird auch „Verwesung“ in der Ich-Perspektive des Protagonisten David Hunter erzählt. Erwähnenswert finde ich dabei, dass der erste Teil des Buches rund acht Jahre vor der Haupthandlung spielt, dazwischen findet sich ein Zeitsprung. Die Handlung ist spannend aufgebaut, wenn auch etwas vorhersehbar. Wie auch in den vorhergehenden Bänden wird die eigentliche Handlung immer wieder durch wissenschaftliche Beschreibungen unterbrochen, die je nach Vorwissen des Lesers interessant oder auch komplett überflüssig sein können.

Der Fokus des Buches liegt klar auf dem Kriminalfall und dessen Lösung, das Privatleben der Figuren kommt nur dann zum Zug, wenn es einen direkten Bezug zur Haupthandlung hat. Auch die Figuren werden nicht sonderlich vertieft beleuchtet und bleiben daher blass und zweidimensional. Wie auch beim Vorgänger „Leichenblässe“ habe ich mich auch hier wieder gefragt, was David Hunter bei den Ermittlungen überhaupt zu suchen hatte, seine Fähigkeiten als forensischer Anthropologe wurden jedenfalls nicht benötigt. Im Grunde spielt er über grosse Teile des Buchs hinweg den Babysitter für eine ehemalige Kollegin und wartet, dass sich der Fall von selbst löst.

Der Schreibstil des Autors Simon Beckett lässt sich flüssig lesen und ist eher einfach gehalten. Der Leser sollte weder inhaltlich noch sprachlich hohe Ansprüche stellen, „Verwesung“ ist ziemliche Standardkost. Wer Thriller um Serienmörder mag, kann dadurch aber gut unterhalten werden, solange man bereit ist, die ab und zu auftretenden Logiklöcher zu ignorieren.

Mein Fazit

Standard-Thrillerkost, die durchaus zu unterhalten weiss.





Task-Challenge

Aufgabe 1, lies ein Buch, dessen Coverbild in Schwarz/Weiß gehalten ist (Grautöne gehören auch dazu) !Der Titel darf in einer anderen Farbe dargestellt sein.

Dienstag, 16. August 2016

[Hörbuch] An einem Tag im November


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von Petra Hammesfahr
gelesen von Regina Lemnitz

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.09.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 01.09.2014
  • Verlag : Random House Audio
  • ISBN: 9783837126549
  • Audio CD: 7h 34, gekürzt
  • Sprache: Deutsch 

Der Random House Audio Verlag hat mir das Hörbuch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


Hörprobe
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Inhalt


Am Nachmittag des 17. November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner. Spurlos, denn obwohl die Nachbarn sie noch mit ihrem neuen Fahrrad sahen, scheint sie wenig später wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für die Eltern, die eine Vermisstenanzeige allerdings viel zu spät aufgeben, und auch für Kommissar Klinkhammer, der aus bitterer Erfahrung weiß, dass bei verschwundenen Kindern jede Minute zählt. Noch ahnt er nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November unweigerlich zur Katastrophe führen.


Meine Meinung


Ein kleines Mädchen verschwindet. Was ist passiert, und was hat das Verschwinden mit den Machenschaften einer Mädchen-Gang zu tun?

Die Geschichte wird aus der Sicht eines allwissenden Beobachters erzählt. Die Autorin Petra Hammesfahr wählte dazu einen nüchternen, beinahe protokollartigen Erzählstil, der lediglich Fakten und kaum Emotionen transportiert. Dies führte dazu, dass mir keine der Figuren emotional naheging, ihr Schicksal blieb mir die gesamte Handlung hinweg ziemlich egal.

Die Handlung ist weit verzweigt, wird auf viele Personen aufgeteilt und ist mit Perspektivenwechsel und Zeitsprüngen gespickt. Obschon bei jedem Zeitsprung das genaue Datum angegeben wird, hatte ich schon bald keinen Überblick mehr, wer wer ist und was wann getan hat. Dies vor allem, da sich die Handlung über Monate hinweg zieht und lange unklar bleibt, worum es sich in diesem Buch überhaupt dreht; eine durchgehende Handlung ist nicht erkennbar. Auch die vielen Personen sind nicht detailliert herausgearbeitet, viele bleiben klischeehaft, über manche erfährt an kaum mehr als ihren Namen. In der Print-Version ist wie auch im Booklet der Hörbuchs ein Personenregister enthalten, damit die vielen teilweise nichtssagenden Figuren besser auseinandergehalten werden können. Da ich mich zum Hörbuchhören aber nie hinsetze sondern immer etwas erledige, konnte ich natürlich nicht dauernd ins Booklet starren und hatte bald den Überblick verloren. Weniger Figuren, weniger Themen, weniger Schauplätze hätten das Buch wohl eingänglicher und „lesbarer“ gemacht.

Die Sprecherin Regina Lemnitz passt ihre Lesung dem Schreibstil des Buches an, genau so nüchtern wie der Text ist, trägt sie ihn auch vor. Sie erinnerte mich öfters an eine etwas gelangweilte Nachrichtensprecherin.

Das klingt nun alles recht negativ, aber dennoch hat das Buch seine guten Seiten: die geschilderte Geschichte wirkte auf mich sehr realistisch und regte zum Nachdenken an. Auch eine gewisse Spannung kann ich dem Buch nicht abstreiten, auch wenn es mich nicht in seinen Bann ziehen konnte.

Mein Fazit

Für meinen Geschmack etwas zu komplex und verwirrend.







Daggis Buch-Challenge

Aufgabe 20, ein Buch rund um das Thema Herbst im Titel oder auf dem Cover. Viel herbstlicher als November geht wohl kaum ;-)


Rezensionsexemplar 

Samstag, 13. August 2016

Harry Potter and the cursed Child


Bildquelle

von Jack Thorne
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 31.07.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 31.07.2016
  • Verlag : Little, Brown
  • ISBN: 9780751565355
  • Fester Einband 330 Seiten
  • Sprache: Englisch 

Leseprobe
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Bücher der Reihe
Harry Potter and the Philosopher's Stone
Harry Potter and the Chamber of Secrets
Harry Potter and the Prisoner of Azkaban
Harry Potter and the Goblet of Fire
Harry Potter and the Order of the Phoenix
Harry Potter and the Half Blood Prince
Harry Potter and the Deathly Hallows
Harry Potter and the cursed Child




Inhalt


Based on an original new story by J.K. Rowling, John Tiffany and Jack Thorne, a new play by Jack Thorne, Harry Potter and the Cursed Child is the eighth story in the Harry Potter series and the first official Harry Potter story to be presented on stage. The play will receive its world premiere in London's West End on 30th July 2016. It was always difficult being Harry Potter and it isn't much easier now that he is an overworked employee of the Ministry of Magic, a husband, and father of three school-age children. While Harry grapples with a past that refuses to stay where it belongs, his youngest son Albus must struggle with the weight of a family legacy he never wanted. As past and present fuse ominously, both father and son learn the uncomfortable truth: sometimes, darkness comes from unexpected places.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung


Das vielleicht Wichtigste möchte ich gleich zuerst erwähnen: hier handelt es sich nicht um einen Roman, sondern um das Skript für das Theaterstück (und es wurde nicht von J.K. Rowling geschrieben). Wer mit dem zugegebenermassen etwas gewöhnungsbedürftigen Stil eines Stücks nicht zurechtkommt (bei Zweifeln am besten zunächst mal eine Leseprobe lesen), muss wohl auf den neuen Harry Potter verzichten…

Da es sich hier um ein Theaterstück handelt, besteht das Buch zu 95% aus Dialogen (ansonsten gibt es nur Regieanweisungen).Diese lesen sich interessant und spritzig, auch wenn durch den Mangel an Beschreibungen das Ganze etwas „im luftleeren Raum“ stattfindet (ist diese Metapher verständlich?). Der Fokus der Geschichte liegt auf Albus und Scorpius, den Söhnen von Harry Potter und Draco Malfoy, die zusammen mit Ginny, Hermione und Ron auch eine grössere Rolle spielen. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Figuren in „Harry Potter and the cursed Child“ bereits bekannt, sodass der Einstieg einfach gerät.

Die Handlung ist spannend und überraschend aufgebaut, zwar nach klassischem Harry-Potter-Schema, aber trotzdem neuartig genug, um den Leser auch dann noch zu überraschen, wenn er die bisherigen Bücher in- und auswendig kennt. Ich möchte aber anmerken, dass die Handlung, wie bei vielen Theaterstücken üblich, aus einzelnen Teilgeschichten besteht, die von einer Rahmenhandlung zusammengehalten werden, und nicht aus eine einzigen, durchgehenden Plot. Das eine oder andere Logikloch ist durchaus vorhanden, ich muss aber zugeben, dass diese mir erst beim Lesen von anderen Rezensionen aufgefallen sind, während der Lektüre des Buchs habe ich sie nicht bemerkt, daher konnten sie mich auch nicht stören. Was allerdings auch mir aufgefallen ist, ist das Verhalten mancher altbekannter Charaktere, das teilweise dem, was ein langjähriger Leser erwarten würde, deutlich widerspricht. Das hat das Potter-Feeling, das mich gleich auf der ersten Seite gepackt hat (kein Wunder, der Prolog von „Harry Potter and the cursed Child“ entspricht dem Epilog von „Harry Potter and the deathly Hallows“) dann doch etwas getrübt.

Mein Fazit

Aufgrund des Schreibstils (Theaterstück) ungewohnt, manche Charaktere wurden stark verändert, aber das Potter-Feeling ist wieder da!









Donnerstag, 11. August 2016

Zürich fliegt


Bildquelle

von Rahel Hefti
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 21.07.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 21.07.2016
  • Verlag : Emons Verlag
  • ISBN: 9783954519460
  • Flexibler Einband 288 Seiten
  • Sprache: Deutsch


Leseprobe
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Inhalt


Mika Blum und Alyssa Müller verbindet eine ereignisreiche Vergangenheit, denn Mika ist Alyssas grosse Liebe – und ihr grösster Feind. Als er zu Besuch in Zürich ist, verschwinden Menschen und tauchen tot wieder auf. In Studentin Alyssa keimt ein schrecklicher Verdacht: Steckt Mika womöglich hinter den Verbrechen, oder ist diese Vermutung ihrer blühenden Phantasie geschuldet? Doch viel wichtiger ist: Wie weit geht sie für die Liebe?
(Quelle: Emons)


Meine Meinung


In der Anwaltskanzlei, bei der die Studentin Alyssa arbeitet, sterben kurz nacheinander mehrere Teilhaber. Hat Mika, den Alyssa von früher her kennt und nun nach langer Trennung wiedersieht, etwas damit zu tun? Ober bildet sich Alyssa alle Hinweise auf einen Zusammenhang nur ein?

Die Geschichte wird, bis auf wenige Szenen, aus der Sicht der Protagonistin Alyssa in der dritten Person geschildert. Ich konnte mich dabei gut in Alyssa hineinfühlen, jedoch einige ihrer Verhaltensweisen ganz und gar nicht nachvollziehen, mehrfach wollte ich sie am liebsten kräftig schütteln, damit sie aufwacht und mal überlegt, was sie tut. Dennoch war mir Alyssa eine der sympathischsten Figuren, die meisten anderen mochte ich nicht so wirklich (oder entwickelte sogar eine mehr oder weniger grosse Abneigung gegen sie).

„Zürich fliegt“ wird unter dem Titel „Kriminalroman“ verkauft, ich würde das Buch aber eher als Thriller bezeichnen. Der Kern der Handlung ist nämlich weniger die Aufklärung einer Straftat, sondern mehr eine psychologische Studie: was ist wahr und was ist Illusion, wem kann Alyssa trauen, was hat sie wirklich überlegt und was bildet sie sich nur ein? Die Aufklärung der Straftat(en) diente zumindest bei mir nur noch dazu, das zu bestätigen, was ich ohnehin schon lange vermutet hatte. Es bleibt jedoch anzumerken, dass das Buch auch recht komplex ist, es braucht dann doch eine gewisse Konzentration, um alles mitzubekommen und alle Zusammenhänge zu verstehen.

Wie man bei einem Buch aus dem Emons-Verlag erwartet konnte, ist auch „Zürich fliegt“ ein Regiokrimi (oder eben Regiothriller). Wie man dem Titel unschwer entnehmen kann, spielt die Geschichte in und um Zürich, wobei neben den klassischen Orts- und Strassennahmen (die auch wirklich exisitieren) auch der eine oder andere Helvetismus enthalten ist, der bei deutschen oder österreichischen Lesern eventuell zu Verständnisschwierigkeiten führen könnte (ich habe die Helvetismen zugegebenermassen gar nicht gesehen, da mir als Schweizerin die Worte so geläufig sind, lese ich wohl einfach darüber hinweg).

Der Schreibstil der Autorin Rahel Hefti liess sich flüssig lesen und hat mich so richtig gepackt. Mit ihren plastischen Metaphern findet sie immer das richtige Wort, ohne dabei übertrieben blumig zu werden. Während der Schwerpunkt klar auf der Spannung und dem „was wäre wenn…“ liegt, kommt bei „Zürich fliegt“ auch der Humor nicht zu kurz.

Mein Fazit

Spannender Regiothriller, der mit Wahrheit und Einbildung spielt.





Dienstag, 9. August 2016

Pearl Nolan und der tote Fischer


Bildquelle

von Julie Wassmer
übersetzt durch Sepp Leeb
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 15.07.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 15.07.2016
  • Verlag : List Verlag
  • ISBN: 9783471351383
  • Flexibler Einband 336 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Der List Verlag und Vorablesen haben mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


Leseprobe
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Inhalt


Pearl Nolan betreibt ein kleines Fischlokal im malerischen Küstenort Whitstable. Niemand kann kochen wie sie, und niemand kann besser Geheimnisse lüften. Erst kürzlich hat Pearl sich einen Lebenstraum erfüllt und ein Detektivbüro als zweites Standbein eröffnet. Doch da wird ein Austernfischer tot aufgefunden, der Tote ist ausgerechnet ihr Lieferant. Der zurückhaltende, aber überaus attraktive Kommissar McGuire spricht von einem Unfall, aber Pearl weiß, dass das nicht stimmen kann. Pearl wird fortan mit ihm gemeinsam ermitteln – ob McGuire nun will oder nicht.
(Quelle: List)


Meine Meinung


Pearl Nolan besitzt nicht nur ein kleines Restaurant, das sich auf Austern spezialisiert hat, sondern auch ein Detektivbüro. Nachdem kurz nacheinander nicht nur der Mann, den sie beschatten soll, sondern auch der Auftraggeber stirbt, kann sie nicht an einen Zufall glauben.

Die Geschichte wird in erster Linie in der dritten Person aus der Sicht von Pearl Nolan erzählt, die dem Buch auch den Titel gibt. Pearl konnte mich nicht absolut begeistern, ich mochte sie aber genug, um sie als Protagonistin wertschätzen zu können, auch wenn ich sie in gewissen Situationen eher nervig fand. Der Schreibstil der Autorin Julie Wassmer lässt sich flüssig lesen, sodass sich das Buch auch gut als Balkonlektüre für den Sommer eignet.

Neben dem Kriminalfall nimmt Pearls Privatleben einen grossen Platz ein, eigentliche Ermittlungshandlungen, die man verfolgen könnte gibt es zudem kaum. Wer auf der Suche nach einem Krimi ist, bei dem sich alles um den Fall und die Ermittlungen dreht, wird mit diesem Buch nicht glücklich. „Pearl Nolan und der tote Fischer“ ist ein klassischer Regiokrimi, bei dem auch die Umgebung eine grosse Rolle spielt. Die Handlung ist schön in die englische Küstenregion eingebettet, teilweise bildete ich mit ein, Salz und Seetang zu riechen während der Lektüre… Auch das Kochen und Essen spielt eine grosse Rolle, so erfährt der Leser das eine oder andere über englische oder italienische Fischgerichte.

Das Tempo ist ziemlich gemütlich, grosse Action gibt es hier nicht. Die Auflösung ist einerseits zwar recht vorhersehbar, enthält dann aber doch einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Dies vor allem, da der Fall nicht durch Ermittlungen, sondern mehr durch Zufall gelöst wird und der Leser ohne „Lösungsweg“ und ohne vorherige Hinweise plötzlich vor dem Resultat steht. Der Schwerpunkt bei diesem Buch liegt eindeutig nicht auf den Kriminalfall, sondern auf der Umgebung und auf dem Privatleben der Figuren.

Mein Fazit

Gemütlicher Krimi mit viel Küstenstimmung und Schwerpunkt auf dem „Drumherum“




Rezensionsexemplar


Montag, 8. August 2016

Cyberworld 2.0:House of Nightmares


Bildquelle

von Nadine Erdmann

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 04.02.2015
  • Aktuelle Ausgabe : 04.02.2015
  • Verlag : Greenlight Press
  • ISBN: B01G56MXFM
  • E-Buch Text: 333 Seiten
  • Sprache: Deutsch

Der Greenlight Press Verlag und die Autorin Nadine Erdmann haben mir das eBook im Rahmen einer Lovelybooks Leserunde kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


Leseprobe
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Bücher der Reihe:
Mind Ripper
House of Nightmares


Inhalt


Um Neds Geheimnis zu wahren und seinem Sohn den Medienwirbel zu ersparen, plant Edward Dunnington die bahnbrechende Erfindung der Bioroboter mit Hilfe eines einflussreichen Geschäftspartners der Öffentlichkeit zu präsentieren. Aber kann man Angus McLean wirklich trauen? Warum wacht der alte Lord plötzlich nicht mehr auf? Sein Körper scheint unversehrt, sein Bewusstsein ist jedoch verschwunden …
In der Einsamkeit der schottischen Highlands müssen Jemma, Jamie, Zack, Ned und Will nicht nur der verschrobenen Adelsfamilie auf den Zahn fühlen. Um herauszufinden, was passiert ist, wagen sie sich auch ins 'House of Nightmares' – und dort wartet das Böse … heimtückisch und grausam … Besonders, wenn man sich nicht an die Spielregeln hält … 
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung


Ein schottischer Lord ist nach einem Schlaganfall an seinen verfallenden Körper gefesselt. Da er von Edward Dunningtons Durchbruch in Sachen Biokörper gehört hat, lädt er ihn, seine Söhne und deren Freunde zu sich auf seinen Landsitz ein, um Näheres zu erfahren. Bald wird dieses Thema dringender, als zunächst erwartet wurde…

„House of Nightmares“ ist der zweite Teil der CyberWorld-Reihe. Ich empfehle unbedingt, die Reihe in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen, da die Bände inhaltlich aufeinander aufbauen und sonst grosse Wissenslücken bestehen, auch wenn die Hauptgeschichte jeweils in sich abgeschlossen ist.

Wie auch der erste Band wird auch hier die Geschichte aus der Beobachterperspektive erzählt, wobei ausschliesslich die Sicht der fünf Protagonisten Jemma, Jamie, Zack, Ned und Will geschildert wird. Mittlerweile sind mir alle fünf ans Herz gewachsen, insbesondere, da sie so gut miteinander harmonieren. Die Charaktere wirken sehr lebensecht, ihre Verhaltensweise konnte ich zwar nicht immer gutheissen, aber immerhin nachvollziehen.

Wie auch beim ersten Band findet die Handlung auch hier aufgeteilt in die reale Welt und die Cyberworld statt, auch wenn in diesem Band die CyberWorld eher in den Hintergrund tritt. Ich habe im ersten Band die CyberWorld fast mehr gemocht als die reale Welt, daher hätte ich auch hier gerne mehr davon gelesen, mochte aber auch die Szenen in der realen Welt. Zu Beginn verlief die Handlung ziemlich ruhig, wenig passierte, um dann gegen Schluss immer mehr anzuziehen und die Spannung auf die Spitze zu treiben.

Der Schreibstil der Autorin Nadine Erdmann liess sich auch hier wieder flüssig lesen, mit vielen plastischen Beschreibungen, die mich die Umgebung vor meinem inneren Auge sehen liessen, ohne dass sie allzu blumig wurden. Auch hier sind neben dem Sci-Fi Teil auch klare Krimiaspekte auszumachen, die Frage nach dem „Whodunit“ dominiert die zweite Hälfte des Buches.

Mein Fazit

Spannender zweiter Teil der Sci-Fi Thrillerreihe. 





Rezensionsexemplar

Samstag, 6. August 2016

[Hörbuch] Provenzalische Intrige


Bildquelle

von Sophie Bonnet
gelesen von Götz Otto

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 24.05.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 24.05.2016
  • Verlag : Random House Audio
  • ISBN: 9783837135954
  • MP3-CD: 7h 16
  • Sprache: Deutsch 

Der Random House Audio Verlag hat mir das Hörbuch auf MP3-CD kostenlos zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


Hörprobe
Kaufen?


Bücher der Reihe:
Provenzalische Verwicklungen
Provenzalische Geheimnisse
Provenzalische Intrige


Inhalt


Das Luberon-Tal überzieht ein Blütenmeer, die Destillerien haben Hochbetrieb. Doch inmitten des Idylls wird die Inhaberin einer Kosmetikfi rma tot aufgefunden. Unfall? Mord? Die Verfechterin nachhaltiger Produkte hatte Feinde: Die traditionellen Marseiller Seifenfabrikanten und eine Supermarktkette, die ihre Artikel billig plagiierte. Die Ermittlungen führen Pierre Durand in die Tiefen eines Rosenkriegs ...
(Quelle: Random House Audio)


Meine Meinung


Eine Seifenherstellerin wird ermordet aufgefunden. Steckt ein familiärer Streit dahinter, oder hat gar ein Konkurrent die Tat begangen?

„Provenzalische Intrige“ ist der dritte Krimi um den Polizisten Pierre Durant. Die Vorgänger kenne ich nicht, konnte der Handlung aber dennoch gut folgen. Lediglich im „Drumherum“ merkte ich, dass mir einige Informationen fehlten, gross störend wirkte es aber nicht.

Der Leser lernt bei der Lektüre einiges über die Provence, die Herstellung der Savon de Marseille und die diversen wirtschaftlichen Probleme der Region. Wer im Geiste daher in den Süden Frankreichs reisen möchte, ist hier gut bedient (auch für Kochfreunde ist gesorgt, die Figuren essen überwiegend lokale Küche mit vielen detaillierten Beschreibungen). Ich dachte beim Hören öfters, einen Lavendelduftwolke zu riechen… Der Lokalkolorit ist also gut spürbar, genau das, was ich von einem Regiokrimi erwarte.

Die Handlung selbst ist durchaus spannend, wenn auch etwas vorhersehbar. Neben der Kriminalhandlung findet auch das Privatleben Durants ihren Platz, sodass die Figur gut beleuchtet wird, aber dennoch genügend Raum für den Krimiaspekt gelassen wird. Mit den Figuren kam ich gut zurecht, auch wenn ich niemanden besonders ins Herz geschlossen habe; sie sind aber alle recht leibevoll gezeichnet und gut unterscheidbar. Der Protagonist Pierre Durant war mir nicht unsympathisch, aber doch etwas zu sehr Einzelkämpfer (respektive Auftraggeber, er schob die meisten Ermittlungen auf andere ab, heimste dann aber doch alles Lob ein), als dass ich ihn wirklich überzeugend finden könnte.

Die (leider gekürzte) Lesung von Götz Otto lässt sich angenehm anhören, der Sprecher schafft es ohne Probleme, das provenzalische Flair über seine Stimme in die heimische Stube zu tragen.

„Provenzalische Intrige“ ist ein sehr gemütlicher Krimi mit geruhsamem Tempo. Wer grosse Action sucht, ist hier fehl am Platz. Wer aber für gemütliche Stunden auf dem Balkon oder am Strand noch einen unterhaltsamen Krimi sucht, ist hier gut bedient.

Mein Fazit

Eher geruhsamer Krimi ohne Action, aber mit viel Flair.






Task-Challenge

Aufgabe 2, lies ein Buch, das entweder von einem französischen Autor geschrieben wurde und/oder in Frankreich spielt.


Rezensionsexemplar

 

Freitag, 5. August 2016

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen


Bildquelle

von Rick Riordan
übersetzt durch Gabriele Haefs

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 01.09.2006
  • Aktuelle Ausgabe : 25.08.2011
  • Verlag : Carlsen
  • ISBN: 9783551310590
  • Flexibler Einband 336 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Kaufen?


Bücher der Reihe:
Diebe in Olymp
Im Bann des Zyklopen
Der Fluch des Titanen
Die Schlacht um das Labyrinth
Die letzte Göttin



Inhalt


Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig - einigermaßen. Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann da noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten? Das dürfte für einen Halbgott wie ihn eigentlich kein Problem sein. Doch seine Feinde haben noch einige böse Überraschungen auf Lager ...
(Quelle: Carlsen)


Meine Meinung


Thalia, die Tochter von Zeus, die als Baum verwandelt das Camp Halfblood schützen soll, liegt im Sterben. Nur das goldene Vlies kann sie retten. Können Percy Jackson und seine Freunde dieses Widderfell rechtzeitig aus den Fängen des Zyklopen befreien?

Die Geschichte wird, wie auch im ersten Band, aus der Ich-Perspektive von Percy erzählt. Vorkenntnisse sind nicht zwingend nötig, um die Handlung zu verstehen, ich empfehle dennoch, die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen. Viel hilfreicher sind hingegen Kenntnisse der griechischen Mythologie, da der Leser so die Lösung für diverse Probleme schon eher erkennt als die Protagonisten (was allerdings auch zu einem gewissen Grad an Langeweile führen könnte, da der Autor Rick Riordan inhaltlich schon einiges aus der Mythologie abgekupfert hat, anstelle eigener Ideen).

Die Handlung ist auch in diesem Band wieder spannend aufgebaut, wenn auch etwas vorhersehbar. Der Schreibstil des Autors Rick Riordan lässt sich flüssig lesen, sodass ich die knapp 350 Seiten zügig durch hatte. Man merkt, dass sich der Autor an eine recht junge Zielgruppe richtet, für meinen Geschmack hätte die Handlung und auch die Charakterisierung der Figuren ruhig noch etwas komplexer ausfallen dürfen. Vieles erscheint etwas flach, begonnen mit den Figuren bis hin zu den Actionszenen, die meist sehr kurz ausfallen und die Gefahr schon wieder gebannt ist, bevor sich der Leser überhaupt darauf eingestellt hat. Der erste Band der Reihe ist mir da einiges komplexer erschienen und ich hoffe, dass Rick Riordan in den weiteren Bänden wieder dahin zurückfindet.

Mein Fazit

Spannend und unterhaltsam, aber mehr Tiefe wäre wünschenswert.





Task-Challenge

Aufgabe 3, lies den 2. Band einer Reihe.

Mittwoch, 3. August 2016

Monats-Rückblick Juli





Bücher gelesen:           13 (davon 3 eBooks)
Hörbücher gehört:        2
Seiten gelesen: ca.    4850
Seiten pro Tag: ca.     155



Im Juli habe ich folgende Bücher gelesen:

"Kalter Zorn" von Ilja Albrecht
"Divergent" von Veronica Roth
"Verflixt & unsichtbar - Mission Undercover" von Jana Himmel
"Das Geheimnis um die Seelenpest" von Jürgen Seidel
"Insurgent" von Veronica Roth
"Night Falls" von Jenny Milchman
"Die Frau am Fenster" von Roger Graf
"Allegiant" von Veronica Roth
"Lügenmauer" von Barbara Bierach
"Bleiche Knochen" von Gay Longworth
"Je schwärzer die Nacht" von Leonie Haubrich
"Sharj und das Wasser des Lebens" von Audrey Harings
"Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen" von Rick Riordan (Rezi folgt)



Dazu habe ich folgende Hörbücher/Hörspiele gehört:

"An Echo in the Bone" von Diana Gabaldon
"Provenzalische Intrige" von Sophie Bonnet (Rezi folgt)


Top des Monats

Begeistert hat mich diesen Monat die "Divergent"-Trilogie von Veronica Roth (Divergent, Insurgent, Allegiant).




Flop des Monats

"Das Geheimnis um die Seelenpest" von Jürgen Seidel hat mir leider gar nicht gefallen, ich fand das Buch langweilig.



Neuzugänge

Viel gekauft, eingetauscht, geschenkt und als Reziexemplar erhalten. Der SuB-Abbau muss noch eine Weile warten...





Montag, 1. August 2016

[Hörbuch] An Echo in the Bone / Echo der Hoffnung


Bildquelle

von Diana Gabaldon
übersetzt durch Barbara Schnell

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 23.11.2009
  • Aktuelle Ausgabe : 16.05.2011
  • Verlag : Blanvalet Taschenbuch Verlag
  • ISBN: 9783442372133
  • Flexibler Einband 1.013 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Ich habe nicht die abgebildete Ausgabe gelesen, sondern das englischsprachige Hörbuch über Audible aus dem Recorded Books Verlag gehört, gelesen von Davina Porter.


Leseprobe
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Englisches Hörbuch:
Hörprobe
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Bücher der Reihe:
Feuer und Stein
Die geliehene Zeit
Ferne Ufer
Der Ruf der Trommel
Das flammende Kreuz
Ein Hauch von Schnee und Asche
Echo der Hoffnung
Ein Schatten von Verrat und Liebe 


Inhalt


1777 – die Zeichen für einen Sieg der Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten stehen schlecht. Nur Claire Randall, die Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und ihr geliebter Mann Jamie Fraser wissen, wie er ausgehen wird. Jamies Herz schlägt für die Aufständischen – doch sein unehelicher Sohn William kämpft in der britischen Armee …

Jamie weigert sich, zur Waffe zu greifen, doch er will mit dem gedruckten Wort in die revolutionären Kämpfe eingreifen. Dafür braucht er seine Druckerpresse, und die steht immer noch in Edinburgh. Während es in den Straßen der Kolonien schon nach Pulverdampf riecht, macht sich Jamie bereit für eine Rückkehr in die schottischen Highlands, mit Claire an seiner Seite.

Dort scheint seine Tochter Brianna, die im Jahr 1979 lebt, in Sicherheit. Doch mysteriöse Zwischenfälle lassen sie begreifen, dass in den Highlands gefährliche Geheimnisse aus der Vergangenheit ihrer Eltern ins Licht der Gegenwart drängen …
(Quelle: Blanvalet)


Meine Meinung


„An Echo in the Bone“ ist der siebte Teil der Reihe um die Zeitreisende Claire und ihren Highlander Jamie. Die Bücher bauen aufeinander auf, die Lektüre empfiehlt sich daher nur in der von der Autorin vorgesehenen Reihenfolge.

Während zu Beginn der Reihe zunächst nur Claire alleine als Erzählerin fungierte, später dann auch ihr Ehemann Jamie und noch später die gemeinsame Tochter Brianna und deren Ehemann Roger sowie Jamies Neffe Ian dazukamen, liefert „An Echo in the Bone“ zwei weitere Erzähler: der schon seit vielen Bänden bekannte englische Lord John Grey und dessen Adoptivsohn (und Jamies leiblicher Sohn) William. Auch aus der Sicht der Quäker-Arztes Denzel Hunter wird kurz erzählt, jedoch nicht in einem grossen Ausmass.

Das Buch ist in zwei grosse Handlungsstränge aufgeteilt. Einerseits natürlich das Leben von Claire und Jamie in Amerika gegen Ende des 18. Jahrhunderts, andererseits Brianna und Roger nach ihrer Rückkehr ins Schottland des Jahres 1979. Während der „schottische Handlungsstrang“ ziemlich kompakt und geradelinig bleibt, verästelt sich der „amerikanische Strang“ wie gewohnt weitläufig, Figuren trennen sich und finden wieder zueinander und jeder hängt mit jedem irgendwie zusammen ( mit so unendlich vielen „zufälligen“ Zusammentreffen, dass es schlicht unglaubwürdig wird). Die zwei Hauptstränge in Amerika bilden jedoch Jamie und Claire sowie Lord John Grey und William.

Wie auch in den vorhergehenden Bänden gibt es wieder einen grossen Feind im Hintergrund^, der alle Ereignisse überschattet und als Bedrohung jederzeit in Vorschein treten kann. Während es bisher entweder Jack Randall oder in den späteren Bänden dann Stephen Bonnett war, kommt nur Arch Bug zum Zug. Ja genau, der Arch Bug, der jahrelang als Quasi-Familienmitglied bei den Frasers gelebt hat. Diese Entwicklung konnte mich nicht so wirklich überzeugen. Viel Erwähnenswertes passiert nicht in diesem Buch. Die Frasers lernen ein paar neue Freunde kennen und müssen sich von liebgewonnenen Personen verabschieden. Ansonsten plätschert die Geschichte einfach so vor sich hin, bis zum Cliffhanger, der alles offen lässt und in der Reihe so zum ersten Mal vorkommt.

Auch hier besteht die Handlung im Grunde aus locker aneinandergereihten Anekdoten, die nur bedingt aufeinander aufbauen. Manche Themen werden angeschnitten, ohne dass der Leser später erfährt, was mit den Beteiligten eigentlich passiert ist. Ich weiss, dass ich mich weiderhole, aber auch bei „An Echo in the Bone“ muss ich einfach anmerken, dass das Buch viel zu lang geraten ist. Gerade weil keinen durchgehende Handlung vorhanden ist, könnte man die „Anekdotensammlung“ der Autorin Diana Gabaldon problemlos alle rund 400-500 Seiten kurz unterbrechen und einen eigenen Band daraus machen.

Auch beim siebten Band habe ich nichts an der Lesung durch Davina Porter auszusetzen. Sie macht ihre Sache gut und hat eine angenehme Sprechstimme, was bei einem Hörbuch von rund 50 Stunden Länge natürlich sehr wichtig ist.

Mein Fazit

Die grosse Spannung fehlt, die Handlung plätschert vor sich hin. Für Fans von Claire und Jamie natürlich dennoch ein Muss.






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