Mittwoch, 10. September 2014

Die Janus-Protokolle


Bildquelle


von Turhan Boydak

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 06.05.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 06.05.2014
  • Verlag : dotbooks Verlag
  • ISBN: 9783955202804
  • E-Buch Text: 521 Seiten
  • Sprache: Deutsch 

Der dotbooks Verlag und Blogg dein Buch haben mir das eBook kostenlos zu Rezensionszwecken zukommen lassen, vielen Dank dafür!


Inhalt


Nur wenige Sekunden später beobachtete die gerade noch jubelnde Menge im Stadion, wie der Fallschirmspringer über ihnen ohne geöffneten Schirm auf sie zustürzte. Beaumonts Körper zerschmetterte auf dem Asphalt des mehrspurigen Boulevard Périphérique, der direkt am Stadion entlang führte.

Nach dem vermeintlichen Unfalltod seines Freundes stößt der New Yorker Journalist Jason Bradley in dessen Nachlass auf eine für ihn bestimmte Nachricht. Sie führt ihn zu einem von der Bundespolizei gesuchten Computerhacker, der unter dem Pseudonym Veritas Verschwörungstheorien im Internet veröffentlicht. Diesen Theorien zufolge arbeiten mehrere große Internet- und Softwareunternehmen mit den amerikanischen Nachrichtendiensten zusammen. Durch seine Nachforschungen gerät Bradley zunehmend ins Fadenkreuz amerikanischer Geheimdienste und muss schließlich sogar um sein Leben fürchten.

Gnadenlos, brandaktuell, beklemmend: Wenn Verschwörungstheorien und der gläserne Mensch bittere Realität werden!
(Quelle: Dotbooks)



Mein Fazit


Ich war schon immer sehr an Verschwörungstheorien interessiert, da ich der Überzeugung bin, dass vor allem in Amerika nicht immer alles so abläuft, wie es uns die amerikanische Regierung mit Hilfe der Medien glauben lassen will (ich glaube aber nicht alles, was ich im Internet lese, die Theorie der Chemtrails beispielsweise halte ich persönlich für unglaubwürdig, bei Kennedy hat die Öffentlichkeit meiner Ansicht nach aber nicht alles erfahren). Daher hatte mich der Klappentext dieses Buches neugierig gemacht, und ich wurde nicht enttäuscht. 

Der deutsche Autor Turhan Boydak hat einen flüssigen Schreibstil, der sich gut lesen lässt. In der ersten Hälfte des Thrillers wird die eigentliche Geschichte in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die immer wieder durch kurze Kapitel unterbrochen werden, in denen eine Person kurz vorgestellt und bereits wenige Seiten später getötet wird, ohne dass der Leser genau versteht, was diese Person eigentlich mit der Handlung zu tun hat. Erst gegen Buchmitte werden die beiden Handlungsstränge zusammengeführt und die Hintergründe der erwähnten Todesfälle erläutert. So liest sich die erste Hälfte etwas stockend, was dann aber mit dem zweiten Teil wettgemacht wird. 

Die Hauptfiguren Jason, Michael und Veritas werden zwar nicht sonderlich detailliert beschrieben, ich hatte dennoch kein Problem, mit ihnen mitzufiebern. Der Thriller ist sehr geradelinig geschrieben, grosse Überraschungen gibt es keine. Trotzdem fand ich ihn sehr spannend, gerade weil die Handlung, wenn auch erfunden, sehr aktuell und auch recht plausibel erscheint. Er wirkt daher oft eher wie ein Tatsachenbericht und weniger wie ein Roman. Wer nicht zwingend einen psychopathischen Mörder und eine Handlung mit Zick-Zack-Kurs braucht, um einen Thriller zu mögen, wird wahrscheinlich durch dieses Buch gut unterhalten werden.





Rezensionsexemplar


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